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Zwei Burgen sind auf
Lobbericher Gebiet vorhanden, einem Ort, der schon eine mindestens
1000 Jahre alte Geschichte aufweisen kann: Burg Bocholtz und Burg Ingenhoven.
Burg Bocholtz, die erstmalig 1096 erwähnt wurde, hat allerdings
die vielen Jahrhunderte nur fragmentarisch überstanden. Nur die
Ruine des sogenannten Kaiserturmes und ein spätmittelalterliches
Torhaus sind noch als durchaus sehenswerte Reste alter Baukunst am
Niederrhein vorhanden. Burg Ingenhoven, deren erste urkundliche
Erwähnung in das Jahr 1403 fällt, ist dagegen vollständig,
jedoch in einer
neugotischen Gestalt aus dem späten 19. Jahrhundert erhalten. Sie
befindet sich in einem Park im Ortszentrum.

Ruine Burg Bocholtz und Burg
Ingenhoven
Weitere erwähnenswerte
Sehenswürdigkeiten in Lobberich stellen sowohl die alte
katholische Pfarrkirche in Form einer dreischiffigen Halle aus dem
Jahre 1642 als auch die große doppeltürmige Pfarrkirche St.
Sebastian dar, letztere ein Werk des späten 19. Jahrhunderts.

Pfarrkirche St. Sebastian und
Stammenwindmühle in Hinsbeck
Die Kirche
St. Peter in Hinsbeck
ist ein 1863-67 errichteter neoromanischer Bau. Kurz vorher wurde
auf den Hinsbecker Höhen die Stammenwindmühle. Sie ist eine von
vielen Mühlen auf Nettetaler Gebiet, seien es nun Wind- oder
Wassermühlen.
 
Hinsbeck mit Pfarrkirche St. Peter
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