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Rund 2000 Einwohner zählt das 1969 nach Kalkar eingemeindete Dorf Wissel mittlerweile. Auch seine größerenteils landwirtschaftlich geprägte Umgebung ist recht reizvoll. Der in rund 2 Kilometer Entfernung vorbeifließende Rhein und ein früher schiffbarer Nebenarm, die so genannte Kalflack, haben deutlich sichtbare Spuren am unmittelbaren östlichen Ortsrand von Wissel hinterlassen. Zwischen diesen beiden Armen, die Wissel in früheren Tagen vollständig umflossen und den Ort gewissermaßen zu einer Insel werden ließen, haben sich nämlich im Laufe des Mittelalters durch Anschwemmung Sanddünen gebildet, die heute noch teilweise vorhanden sind. Man kennt sie unter den Namen Wisseler Dünen. Diese außergewöhnliche Landschaft mit bis zu acht Meter hohen Sandhügeln umfasst eine Fläche von 80 ha und steht berechtigterweise unter Naturschutz. Gleichwohl muss man zugeben, dass leider ein Großteil der Dünen mittlerweile schon fast eingeebnet ist. Da zeigen die Maasdünen bei Bergen schon ein bei weitem ursprünglicheres Erscheinungsbild einer sandigen Flusslandschaft. Nichtsdestotrotz sind auch die Wisseler Dünen immer noch sehr sehenswert.
Das Dünennaturschutzgebiet wird im Westen vom Dorf Wissel selber und in den anderen drei Himmelsrichtungen von Baggerseen vollständig eingekreist. Das südliche dieser durch Kiesabbau entstandenen großflächigen Gewässer ist der so genannte Wisseler See, der auch eine gewisse überregionale Bekanntheit in der Tourismusbranche genießt. Hier befinden sich nämlich ein gut besuchter Campingplatz, ein Naturfreibad und andere interessante Freizeiteinrichtungen.
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GEMEINDE KALKAR | GRIETH | WISSEL |
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