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der Rheindeich bei Eppinghoven, im
Hintergrund das Kraftwerk in Voerde
Stadtrechte wurden
Dinslaken schon 1273 durch Graf Dietrich VII. von Kleve verliehen.
Der Ort, der heute zu den größten Gemeinden am Niederrhein zählt, muss aber aufgrund einer urkundlichen Erwähnung schon
mindestens 100 Jahre früher bestanden haben. Wie Wesel, Duisburg
und Kalkar nahm auch Dinslaken aufgrund seiner verkehrstechnisch
günstigen Lage am Rhein und dank einer blühenden lokalen Tuch- und
Leinen-Herstellung regen Anteil am Handel der Hanse im
ausgehenden Mittelalter und in der frühen Neuzeit.


die Burg bzw. das Rathaus mit
historischen und modernen Bauteilen
1627 zerstörten während des 80-Jährigen-Krieges
die Holländer die aus dem 12. Jahrhundert stammende Burg, die man
mit Fug und Recht als Ausgangs- bzw.
Kristallisationspunkt der Ortswerdung Dinslakens im Mittelalter
bezeichnen darf. Sie wurde nach der Zerstörung wieder aufgebaut,
Ende des 2. Weltkrieges aber, als der Ort durch alliierte Truppen
sturmreif geschossen wurde, wiederum fast vollständig vernichtet.
Anfang der 50iger Jahre baute man dann die Burg in modernen
Stilformen unter Einbeziehung und Erhaltung der noch vorhandenen
historischen Bausubstanz wieder auf. Die teils historische, teils moderne Burg bietet heute
Rathaus und Ratsherren Platz. An die Burg bzw. das Rathaus
grenzt übrigens eine schöne Freilichtbühne, die man Burgtheater
nennt.

Rittertor und Pförtnerhaus
Wenn man von der Burg in Richtung Innenstadt
bzw. Marktplatz geht, kann man das so genannte Rittertor
durchqueren, an das sich ein zugehöriges Pförtnerhaus, ein
weißgeschlemmter Backsteinbau aus dem 18. Jahrhundert, schmiegt.
Man wandelt dann sozusagen auf historischen Pfaden, dem ursprünglichen
Zugangsweg von der Burganlage zur Stadt.
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